Über mich und das Projekt!
Wer bin ich ...
Mein Name ist Christian und ich bin 28 Jahre alt.
Von Restaurationen diesen Ausmaßes habe ich eigentlich keine Ahnung. Meine Interessen liegen zwar ganz klar in diesem Bereich, bisher hatte ich allerdings nur mit normalen Tätigkeiten rund um´s KFZ zu tun – und das mal mehr, mal weniger intensiv. Halt je nach Lust und Laune.
Für mich gibt es nicht nur das Rumschrauben an Autos, sondern noch ne ganze Reihe anderer, viel wichtigerer Dinge im Leben. Will damit sagen, dass es auch wichtige Gründe gibt, warum der Blog ab und an nicht 100% dem Stand der Restauration entsprechen muss.
So, das war eigentlich alles Wichtige über mich – aber das spielt in diesem Blog ohnehin keine Rolle. Hier geht es rein um den Spaß an der Arbeit und um die einzelnen Tätigkeiten im Bereich der Restauration.
Der Tatort ...
Das Projekt findet in unserer kleinen Werkstatt irgendwo in Deutschland statt. „Unsere“ will heissen, die Werkstatt, die ich mir zusammen mit meinem Kumpel Tom eingerichtet habe. Gemeinsam stehen uns rund 200 m² Fläche auf einer Ebene zur Verfügung. Das Ganze wurde in den Jahren 2007/2008 eingerichtet. Die Grundlage war ein relativ neuer Stall aus den 80ger Jahren– also kein Bretterverschlag oder halb zusammengefallene Fabrikhalle.
Es war natürlich einiges an Arbeit notwendig um aus dem Stall eine „Werkstatt“ zu machen. Das größte Problem bestand in der Mitte des Stalles – der Futtertisch. Also der „Mittelgang“, auf dem der Traktor zum Füttern der Kühe durch den Stall fahren konnte. Der war nämlich ca. 30cm höher als die Standplätze der Kühe. Wir mussten also die rechte und auch die linke Seite der Halle entweder angleichen oder mit Abfahrten versehen. Wir haben uns dann für ne Mischung aus beidem entschieden. Eine Seite der Halle wurde in der Höhe angeglichen und die andere Seite wurde mit ner „Abfahrt“ versehen. Dadurch konnten wir die größere Höhe der Halle geschickt nutzen und ein paar Zentimeter mehr für die Hebehühne gewinnen.
Nach und nach folgten dann diverse Regalanlagen, ein Aufenthaltsraum mit vernünftiger Arbeitsfläche (für Arbeiten, die genau und in sauberer Umgebung durchgeführt werden müssen), eine kleine Lackierkabine um Kleinteile lackieren zu können und natürlich einiges an Gerätschaften – z.B. eine Sandstrahlkabine, Werkbank (...)
Alles in allem lässt sich hier schon ganz vernünftig arbeiten – auch wenn man noch lange nicht von „komplette Ausstattung“ sprechen kann. Das wird’s aber ohnehin eh nie geben, denk ich mal!