Echtholzboden ...
Wer gut aufgepasst hat, dem ist sicherlich aufgefallen dass der Boden auf den Fotos vom Getriebeölkühler schon zu sehen war! :-)
Wurscht egal! Heute dreht sich alles um den Boden im Rod. Wir haben uns für nen Echtholzboden entschieden. Weg vom kalten Blech - der Trend geht zum Holz! Natürliche Resourcen, Ihr versteht! :)
Es gilt zwei Aufgaben zu bewältigen. Zum einen muss der Innenraum sicher gegen die Kardanwelle abgeschottet werden, zum Anderen muss der Boden optisch ansprechend integriert werden.
So sieht das bislang aus. Nakt, mit vielen Ecken und Kanten und gar nicht mal so einfach hier was zu kredenzen.
Nicht einfach ... aber mit sehr viel Potential um sich herlich spielen zu können! :)
So zum Beispiel!
Ach was ist das schön sich einfach auslassen zu können. Überall schöne Spitzen und Kanten - Verletzungsgefahr an jedem verbauten Teil. So richtig für Männer halt! :)
Die montierten Bleche haben auch auch Funktion. Sie tragen den Holzboden.
Der Boden besteht aus einzelnen Vollholzdielen, die speziell behandelt uralt aussehen.
Die Dielen werden von unten in den Rahmen in dafür vorgesehene Winkeleisen eingeschoben. Somit sitzt alles fest und stramm und kann sich nicht mehr verschieben oder klappern.
Hier wird das nochmal etwas deutlicher. Man sieht auch die vorhin eingebrachten "Verzierungen"
So sehen die "Aufnahmen" für die Holzdielen aus:
Das verwendete Holz ist technisch getrocknet und sollte sich nicht mehr verziehen. Eigentlich sitzen die Dielen schon sehr fest; zusätzlich werden sie von unten aber noch verschraubt. Von unten deshalb, dass man die Schrauben oben nicht sieht.
Achja .. oben ist ja wichtig.
Um die gewünschte "alte, rustikale" Optik zu erreichen haben wir Fehlerholz verwendet.
Im Holz sind Käferverbiss, Schnittstellen, Dellen und Risse vorhanden.
Zusammen mit der Spezialbehandlung sieht das aus als wär´s schon 100 Jahre alt und im Rod verbaut.
Und noch vorne.
Der Gesamteindruck stimmt - ist genauso geworden wie gewünscht.
Die Verzierungen sind natürlich sandgestrahlt und warten darauf dass sie rosten; genauso wie der Fahrzeugrahmen.
Die Winkeleisen rechts und links neben der Kardanwelle sind als Grundlage für den Schutz gedacht. Normalerweise würde die Kardanwelle samt Getriebe unter einer Blechverkleidung sitzen. WIr wollen das Getriebe aber auf "Sicht" lassen und nur die Kardanwelle verstecken.
Dazu werden drei Schutzbügel aus massivem Flachstahl über die Welle gesetzt um bei einem eventuellen Kardanwellenabriss (ja, unwahrscheinlich!!) die Insassen vor den herumschlagenden Teilen zu schützen. Darüber wird dann noch ein Schutzblech gekantet. Oben drauf wird die Sitzbank montiert.
Ach ist herumspielen was Schönes!
Jetzt reichts aber - wir können uns ja nicht ewig mit dem Boden beschäftigen! :)
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