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Satz mit "X" ...

Veröffentlicht am von Bundy


Endlich ist der Tag gekommen an dem der Lack auf die Teile kommt und das Licht am Ende des Tunnels erreicht ist........ oder so irgendwie! Jedenfalls habe ich die letzten paar Tage damit verbracht, die Teile anzuschleifen, grob (aber auch wirklich nur grob; es wird ein Winterauto!!!) zu spachteln und fertig abzukleben und einzupacken.

Der Einfachkeit halber habe ich dieses Mal zum Abkleben einfaches Paketklebeband verwendet. Das ist

a) billiger,
b) genauer und
c) weicht es nicht so schnell durch

als das Kreppklebeband, das ich bisher immer verwendet habe. Ausserdem habe ich es auf einem praktischen Abroller, womit auch das lästige "wo-ist-der-Anfang-Spiel" entfällt.






Die Frage ist nur: "Wo die ganzen Teile am Besten lackieren???" In der Werkstatt scheidet schon mal aus; auf Sprühnebel an allen rumstehenden und rumhängenden Teilen stehe ich nicht so - dass ich die Schweller lackiert werden müssen reicht schon. Die Lackierkabine erscheint zu klein für den ganzen Krempel. Nächste Idee: Dachboden. Das scheidet allerdings auch aus - hier liegt cm dick der Staub am Boden. Und hier sauber machen würde Tage oder gar Wochen in Anspruch nehmen. Also bleibt eigentlich nur eins ...

... ein Blick gen Himmel:




Super - wir haben Sauwetter und es ist leicht regnerisch! Also ab mit dem ganzen Krempel vor die Werkstatt - heute wird draussen lackiert!!!!!

Das erschien mir bis dahin tatsächlich noch als die beste Lösung. Es ist durch den Regen relativ staubfrei - also relativer als es nur sein kann, wenn man keine richtige Lackierkabine hat. Das überstehende Werkstattdach bietet sich für solche Aktionen bestens an.

Was jetzt noch fehlt ist eine Ablagemöglichkeit für die Teile; sozusagen ein Lackierständer. Nichts leichter als das ...


... es ist immer von Vorteil ein paar Kanthölzer lagernd zu haben:




Für den Audi hab ich eine einfache Abdeckfolie aus dem Baumarkt verwendet. Billigst sozusagen...








Um den Staub in der Werkstatt zumindest ein kleines bisschen zu minimieren habe ich den Boden und die Wände in unmittelbarer Nähe zum "Werkstück" angefeuchtet.


























Und schon kann´s losgehen




















Während ich mich um den Lack gekümmert habe, hat Fischi Fischi (vielen Dank dafür!!!!!!) die Werkstücke mit Silikonentferner gereinigt.




Und drauf mit der Farbe. Lackaufbau übrigens: Füller, Decklack, Klarlack ...



Nach dem ersten Farbspritzer war allerdings klar dass diese Aktion in die Hose gehen wird. Problem:

ES IST VIEL ZU KALT!!!!



Schon im Innenbereich hat sich der Lack schlecht verarbeiten lassen - im Aussenbereich wollte er dann nicht mal mehr aus der Düse kommen. Geschätzte Aussentemperatur: +4Grad. (jaaa, ich weiß dass es zu kalt ist)

Bis hierher war eigentlich alles noch machbar - zwar erschwert, weil wir immer abwechselnd beim Lackieren die Lackierpistole und die Werkstücke mit dem Heißluftfön angewärmt haben. Doch dann kam der eigentliche Hammer:

Unerwartet ist aus der Pistole plötzlich erst blauer dann roter Lack gekommen! Macht sich natürlich suuuuuuuuuuper auf silberfarbenen Türen!!!

Ich kann mir das nur so erklären, dass sich durch die Kälte der Lack nicht vernünftig verrühren lassen hat. !?

Jedenfalls darf ich die Teile jetzt nochmal abschleifen und den ganzen Scheiß nochmal lackieren. Wie und wo weiß ich noch nicht. Muss ich nochmal nachgrübeln ...

So sehen die Teile aus. Kommt natürlich auf den Fotos überhaupt nicht so raus:





So, ich bin jetzt erstmal gefrustet ....


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