Overblog
Edit post Folge diesem Blog Administration + Create my blog

Woche 7: Es geht voran …

Veröffentlicht am von Bundy

 

 

Diese Woche stand voll im Zeichen der Entrostung aller bisher ausgebauten Teile. Bis auf

ein paar Wenige ist es UNS (ja, ich hab tatkräftige Verstärkung bekommen!!!) in traumhafter Zusammenarbeit wunderbar gelungen die Teile sandzustrahlen und gleich gründlich mit Rostschutzfarbe zu behandeln. Zu zweit geht das ganz anders von der Hand – die oben angekündigte Hilfe: Mein guter Kumpel Christian alias „Opel“ Maier steht mir mit Rat und Tat zur Seite und schraubt fleissig mit am Mini! – Am Mini kennt er sich ja bestens aus, ist vom Rost her ja auch nicht groß anders als ein Opel! :) :)

 

Jedenfalls konnten wir diverse kleinere oder größere Halterungen aus dem Motorraum bis zur Grundierung fertig machen und auch dem Anlasser ging es an den Kragen. Der wurde erstmal komplett zerlegt, gereinigt, gestrahlt und grundiert.

 

Das gleiche Schicksal traf (scheinbar!) unendlich viele kleinere Halter. Jetzt sind wir mit den

Sandstrahlarbeiten erstmal wieder auf dem aktuellen Stand und sogut wie nichts liegt ausge-baut und unbearbeitet rum. Das ist auch mal wieder ein befreiendes Gefühl! :) Bei nächster Gelegenheit werde ich den Teilen noch eine Schicht Füller verpassen und dann mit dem Lackaufbau beginnen. Welche Farbe ich verwende weiß ich immer noch nicht. Schwarz glänzend würde sich, denk ich, nicht schlecht machen – zumal der Motorblock (wie im Original) Rot wird.




Scheidung ...

 

Dass man von „Hochzeit“ spricht, wenn der Motor mit der Karosse vereint wird, weiß man ja – aber wovon spricht man beim Ausbauen? Ich nenn´s einfach mal Scheidung und bin glücklich, dass es fast soweit ist! J

Vorher sind allerdings noch einige Hürden, die normalerweise recht einfach erscheinen, zu meistern. Los geht´s gleich mit der Demontage der Traggelenke. Die Teile sind dermaßen in die Aufnahmen gegammelt, fast wie fest verschweißt! Die Muttern dienen hier wohl eher nur noch der Zierde – halten müssen die nichts mehr. Nach dem Entfernen der Muttern, sollte das Traggelenk eigentlich ganz einfach nach oben abgezogen werden können – beim Mini Fehlanzeige! Die anfänglich sehr zaghaften, danach fester werdenden bis in brutalste Schlagattacken ausartenden Schläge mit dem Hammer (bei Gegenhalten mit einer Eisenstange) , konnten hier nichts ausrichten. Die Gelenke rühren sich keinen Millimeter. Letztendlich führte nur der „Aufschweiss-Spezial-Trick“, der allerdings die Gelenke zerstörte, zum gewünschten Ergebnis. Dabei haben wir  einfach die Mutter wieder auf das Gewinde geschraubt und von unten auf höchster Stufe mit der Gewindestange verschweisst. Durch die hohe Hitzeeinwirkung hat sich die Gewindestange der Traggelenke ausgedehnt und beim Abkühlen wieder zusammengezogen. Dadurch wurde die Verbindung gelöst und das Traggelenk konnte relativ leicht herausgeschlagen werden.

 


 

 


 


 


 

 


 


 


 

 

  1. Hürde auf dem Weg zur Scheidung bewältigt! J

 

 

Schon wieder ...

 

Der nächste Stein, der uns in die Füße geworfen wird sind die Gelenke am Lenkgetriebe/ Achsschenkel – total festgegammelt! Da kein passender Abzieher vorhanden ist, haben wir die Gelenke erstmal drin gelassen und die kompletten Oberteile des Achsschenkels ausgebaut.

 
 

 


2. Hürde auf dem Weg zur Scheidung bewältigt!
J

 

 

Dann noch schnell die Stoßdämpfer raus, Gaszug und Massekabel und den oberen Motorknochen demontiert und die Schaltbox abgeschraubt und schon kann das Motörchen raus.

Hier mal die ganzen Einzelteile. Sieht nach viel aus, ist es aber eigentlich nicht, wenn man bedenkt dass damit ein ganzer Motor mit samt Rahmen verschraubt ist! :)




 

Der Motor sitzt beim Mini auf einem Hilfsrahmen, der eigentlich nur 2x vorne, 2x hinten und 2x oben an

der Karosse befestigt ist. Der Motor selbst ist mit dem Rahmen verschraubt und zusätzlich mit zwei Drehmomentabstützungen an der Karosse angeschraubt. Das Lenkgetriebe sitzt an der Karosse und alle sonstigen Teile sind direkt am Vorderrahmen befestigt. Also eigentlich ganz leicht zu demontieren:



 

 

 

  

Der nächste Schritt wird sein, einen Rahmen für die Karosse zu bauen und dann erstmal zur Seite zu stellen. Die Kombination Vorderachse/Vorderachsrahmen und Motor mit Getriebe sind erstmal an der Reihe und sollen komplett überholt werden. Das wäre dann die erste richtige „Baugruppe“, die als FERTIG und MONTAGEBEREIT betrachtet werden kann! J

Und so sieht´s momentan im "Fertigteilelager" aus. 4 Kisten sind halb voll und werden sich demnächst dazu gesellen.

 

So, das war´s erstmal wieder. Bis die Tage ...

Kommentiere diesen Post