Tuesday, 24. june 2008 2 24 /06 /Juni /2008 14:46

Versuche den Überblick zu behalten ...

 

Ich habe mir ein System überlegt, mit dem ich auf einfachem Wege den Überblick über die bereits ausgebauten Teile und die zu besorgenden Teile behalten kann. Von anderen Projekten kenn ich, dass sich die ausgebauten Teile nach einiger Zeit der Lagerung in Nichts auflösen. Dann steht man natürlich doof da, wenn beim Einbau Teile fehlen oder erst dann neu beschafft werden müssen. Dadurch zieht sich die Restauration nur unnötig in die Länge und kostet entsprechend mehr Nerven – es gibt nichts Schlimmeres für mich, als Teile suchen zu müssen und am Ende doch nichts zu finden!

 

  1. Regel, die ich für mich selbst aufgestellt habe besagt, dass alle ausgebauten Teile vor der Einlagerung inspiziert werden und defekte Teile, die ich bestellen muss, notiert werden.
  2. Teile, die Instandgesetzt werden müssen, werden (sofern möglich) sofort behandelt. Bei den meisten Teilen wird sich das wohl auf zerlegen, sandstrahlen, lackieren und ggf. neu lagern oder mit neuen Dichtungen versehen beschränken. Erst dann dürfen sie in die Schachteln zu den zugehörigen Teilen
  3. Vor der Einlagerung werden alle Teile gereinigt und ggf. eingeölt.
  4. Alle Teile (sofern möglich) werden in Kartons verpackt – und zwar geordnet in Kategorien (z.B. Anbauteile Karosserie, Motorteile ...). Für die Beschriftung der Kartons habe ich mir DIN A5-Etiketten vorgedruckt.

 

 

Am Tag des Bergfestes (wenn der Kleine komplett zerlegt ist) sollte dann eigentlich der komplette Mini (bis auf die Karosse) gereinigt und instandgesetzt im Regal liegen.

 

Soviel zum Plan. Mal schauen wielange ich das System so aufrecht erhalten kann! J
von Bundy - veröffentlicht in: Bundy
Kommentar hinzufügen - Kommentare (3)ansehen
Tuesday, 24. june 2008 2 24 /06 /Juni /2008 10:00


Wer bin ich ...

 

Mein Name ist Christian und ich bin 28 Jahre alt.

 

Von Restaurationen diesen Ausmaßes habe ich eigentlich keine Ahnung. Meine Interessen liegen zwar ganz klar in diesem Bereich, bisher hatte ich allerdings nur mit normalen Tätigkeiten rund um´s KFZ zu tun – und das mal mehr, mal weniger intensiv. Halt je nach Lust und Laune.

 

Für mich gibt es nicht nur das Rumschrauben an Autos, sondern noch ne ganze Reihe anderer, viel wichtigerer Dinge im Leben. Will damit sagen, dass es auch wichtige Gründe gibt, warum der Blog ab und an nicht 100% dem Stand der Restauration entsprechen muss.

 

So, das war eigentlich alles Wichtige über mich – aber das spielt in diesem Blog ohnehin keine Rolle. Hier geht es rein um den Spaß an der Arbeit und um die einzelnen Tätigkeiten im Bereich der Restauration.

 

 

Der Tatort ...

 

Das Projekt findet in unserer kleinen Werkstatt irgendwo in Deutschland statt. „Unsere“ will heissen, die Werkstatt, die ich mir zusammen mit meinem Kumpel Tom eingerichtet habe. Gemeinsam stehen uns rund 200 m² Fläche auf einer Ebene zur Verfügung. Das Ganze wurde in den Jahren 2007/2008 eingerichtet. Die Grundlage war ein relativ neuer Stall aus den 80ger Jahren– also kein Bretterverschlag oder halb zusammengefallene Fabrikhalle.

 

 

Es war natürlich einiges an Arbeit notwendig um aus dem Stall eine „Werkstatt“ zu machen. Das größte Problem bestand in der Mitte des Stalles – der Futtertisch. Also der „Mittelgang“, auf dem der Traktor zum Füttern der Kühe durch den Stall fahren konnte. Der war nämlich ca. 30cm höher als die Standplätze der Kühe. Wir mussten also die rechte und auch die linke Seite der Halle entweder angleichen oder mit Abfahrten versehen. Wir haben uns dann für ne Mischung aus beidem entschieden. Eine Seite der Halle wurde in der Höhe angeglichen und die andere Seite wurde mit ner „Abfahrt“ versehen. Dadurch konnten wir die größere Höhe der Halle geschickt nutzen und ein paar Zentimeter mehr für die Hebehühne gewinnen.

 


 

Nach und nach folgten dann diverse Regalanlagen, ein Aufenthaltsraum mit vernünftiger Arbeitsfläche (für Arbeiten, die genau und in sauberer Umgebung durchgeführt werden müssen), eine kleine Lackierkabine um Kleinteile lackieren zu können und natürlich einiges an Gerätschaften – z.B. eine Sandstrahlkabine, Werkbank (...)

 










Alles in allem lässt sich hier schon ganz vernünftig arbeiten – auch wenn man noch lange nicht von „komplette Ausstattung“ sprechen kann. Das wird’s aber ohnehin eh nie geben, denk ich mal!

 

von Bundy - veröffentlicht in: Bundy
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Tuesday, 24. june 2008 2 24 /06 /Juni /2008 09:00

... ja, wozu eigentlich?

 

Auf diesen Seiten werde ich mein Projekt – die Restauration eines Rover Mini – vorstellen.

 

 

Die Seite soll zum einen zu meiner Motivation dienen; um bei der Restauration am Ball zu bleiben und termingerecht fertig zu werden. Zum Anderen soll sie den Einen oder Anderen von Euch zu einem ähnlichen Projekt ermutigen oder einfach nur Spaß machen ab und an mitzulesen und seine Kommentare abzugeben. Nach und nach wird hier eine kleine Datenbank mit Tipps

und Tricks, Kniffs und kleinen Anleitungen (und sonstigen, hoffentlich hilfreichen Dingen) entstehen, auf die jeder zugreifen kann. Und das alles markenunabhängig!

 

 

Motivation und Ziel ...

 

Wie motiviere ich mich eigentlich, neben meinem Job, der eigentlichen Restauration und den ganzen anderen Dingen, die im Leben so anfallen, noch ein Fass aufzumachen und einen Blog online zu stellen? Und welche Ziele gibt es für das Projekt?

 

Tja - So genau kann ich das eigentlich auch nicht sagen; zumindest fällt mir erst mal keine vernünftige Begründung ein! J

 

Ich erhoffe mir von dem Blog, den Weg durch die Restauration gemeinsam mit Euch und Eurer Hilfe zu meistern und auf Eure Ratschläge und Euren Wissensschatz zurückgreifen zu können. Ich habe zwar einige meiner Freunde hinter mit, die mich mit Rat und Tat und voller Begeisterung unterstützen und mindestens genauso gespannt auf das Ergebnis lauern, wie ich (und hoffentlich Ihr) – trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ist es interessant auch andere

an dem Projekt teilhaben zu lassen und neue Methoden und Lösungsansätze zu erfahren. Man lernt eben nie aus und immer gibt es eine Möglichkeit was anders und besser zu machen!

 

Ziele gibt es für mich ganz klar mehrere:

 

·        Spaß und Freude bei der Restauration

·        Qualitativ hochwertige Arbeit

·        Verbesserung meiner Kenntnisse und Fertigkeiten in diesem Bereich

·        Vernünftiges Ergebnis

·        Teilnahme an der IMM2009 in England

·        Ansporn meines Nachbarn, der mich auf den Mini-Trip gebracht hat, an seinem eigenen „Projekt“ weiterzumachen und gemeinsam nach England zu fahren!

 

 

 

Wichtigkeit und Priorisierung ...

 

Die Priorisierung der Wichtigkeit des Projektes - oder die Wichtigkeit der Priorisierung der Tätigkeiten beim Projekt hat oberste Priorität für mich! ÄÄÄÄhm, oder so ähnlich. Jedenfalls leg ich von vornherein ganz klar folgende Prioritäten für mich fest. (Schließlich soll es sich hier um meine Freizeitbeschäftigung und keinen Full-Time-Restaurationsjob handeln.)

 

1)      meine Freundin

2)      ganz viel Spaß in der Werkstatt

3)      viele Tipps und Tricks und Eure rege Teilnahme

4)      eine interessante Basis (Blog) für alle Interessierten mit regem Gedankenaustausch schaffen

5)      eine schön restaurierte Mini-Rarität J

6)      Teilnahme an der IMM 2009 und einen schönen Urlaub in England


---> link zur offiziellen Website der IMM-Veranstalter
 

 

Ich bin mir bewusst, dass der Termin der Fertigstellung des Minis sehr eng gesteckt ist.

Allerdings geht mit die Qualität und die Freude an der Arbeit vor – wenn also erkennbar ist, dass der Termin nicht gehalten werden kann, werde ich den Mini nicht „schnell schnell“ fertig pfuschen, sondern den Fertigstellungstermin verlängern.

 

 

Organisation und Aktualität ...

 

Die nächsten Wochen, Monate (und evtl. Jahre) werde ich meine Arbeiten am und rund um die Restauration meines Minis hier beschreiben und mit vielen Bildern online stellen. Ich versuche die Fortschritte wöchentlich zu aktualisieren und hoffe in gleicher Aktualität Hinweise, Kritik und Tipps von Euch zu den jeweiligen Themen zu bekommen. Ihr seht schon – es läuft hier alles auf eine interaktive Plattform raus, bei der auch Ihr mitwirken könnt! J

 

Sollte ich es nicht schaffen wöchentlich neu zu posten, dann hat das wahrscheinlich auch seinen Grund. Es liegt (so wie ich mich einschätze) nicht daran, dass ich das Projekt beendet und weggelaufen bin! J Bitte weist mich darauf hin, wenn ich´s mit der Aktualisierung nicht so genau nehme. Ansonsten gibt es noch die Funktion des Newsletter – damit bekommt Ihr immer sofort Bescheid, wenn sich hier was tut!

 

 

Was denn jetzt eigentlich?

 

Hier die Basis des Bestrebens:

 

 

 

Es handelt sich hier um einen Rover Mini 1300. Er ist Baujahr 1996 – eigentlich relativ jung – zu jung für eine Komplettrestauration, sollte man meinen. Nicht aber bei einem Mini! J

Ich habe ihn im Mai 2008 aus Fulda geholt. Dort stand er schon fast zwei Jahre abgemeldet und ungenutzt vor sich rum ..... also FAST ungenutzt. Immerhin hat er als Unterkunft für Mäuse gedient – aber das ist jetzt vorbei!!

 

So, jetzt aber ab in die Werkstatt!

 

LASSET DIE SPIELE BEGINNEN ................

 

                                                            ................ und Euch viel Spaß mit diesem Blog!!!

von Bundy - veröffentlicht in: Mini
Kommentar hinzufügen - Kommentare (4)ansehen

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de

Kategorien

Arbeitsstundenzähler

Bisher wurden folgende Stunden in das Projekt investiert:  

Mini:                  222    Arbeitsstunden

Amigos Rod:   750    Arbeitsstunden

Suchen

Neueste Kommentare

Feeds

  • RSS-Feed der Artikel

Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum - Artikel mit den meisten Kommentaren