Rostschutzmittelchen gibt es wie Sand am Meer; und ein schlechtes Mittel gibt es sowieso nicht! Zumindest ist auf jeder Verpackung etwas von „Testsieger“ und „seit 20 Jahren bewährt“ und so weiter … zu lesen. Das schlechte Gefühl in der Magengegend, weil man nicht weiß ob man die ideale Rostbehandlung gewählt hat, kennt trotzdem jeder. Nicht selten stehen doch einige Werte oder zumindest sehr sehr viel harte Arbeit auf dem Spiel.
Doch was hilft wirklich?
Vor ziemlich genau zwei Jahren hat Walter aus dem Opel 4x4-Forum seinen Test mit verschiedenen Rostschutzfarben, -Wachsen, - Ölen und diversen Rostumwandlern gestartet. Ich schenke diesem Test sehr viel Vertrauen, da er völlig unabhängig von einer Privatperson durchgeführt wird und nicht etwa von Herstellern unterstützt wird, wie man es so manches mal bei Test´s in einschlägiger Literatur vermuten könnte.
Bei dem Test werden die verschiedenen Mittel nach Herstellerangaben auf einem flachen Stück Blech aufgetragen und dann der Witterung ausgesetzt. In unbestimmten Zeiträumen werden die Proben bewertet und wieder vorgestellt. Dieser Test kann zwar auch nicht zu 100% die Bedingungen am Fahrzeug widerspiegeln, aber die Ergebnisse sind trotzdem sehr erstaunlich und sprechen für sich!
Getestet werden unter anderen folgende bekannte Produkte:
- Rostumwandler von Fertan
- Rostschutzfarbe Brantho Korrux von Branth Chemie
- Rostschutzfarbe von Hammerite
- Korrosionsschutzfett von Mike Sanders
- …
Bisher habe ich den Test nur für mich verfolgt, jedoch ist vor kurzem eine neue – sehr vielversprechende – Rostschutzvariante vorgestellt und auch diskutiert worden. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus Vaseline und Bienenwachs – genannt Gurulan. Es gibt auch schon erste Testergebnisse dazu…
Die Zusammensetzung ist sehr einfach, soll aber anscheinend von der Nato verwendet werden um Fahrzeuge und technische Geräte vor Rost zu schützen. Wie auch immer – die Mischung:
Technische gelbe Nato Vaseline mit der Bezeichnung PX7 / S-743 plus 10% Bienenwachs, bei 80 Grad im Topf auf dem Herd erhitzen lassen und umrühren, dann heiß in die Hohlräume einbringen – erinnert sehr an das Fett von Mike Sanders.
Die verwendete Grundstoffe (zähe gelbe Vaseline und Bienenwachs) wären sehr günstig zu bekommen. Sollte der Test gute Ergebnisse bringen, wäre diese Variante natürlich sehr interessant.
Den Link
zu dem Test stelle ich natürlich in meine Link-Liste.

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